Organisationskreis

Der Club Sellemols ist kein Verein und sieht sich als Interessensgemeinschaft historisch interessierter Personen, die sich mit der Heimatgeschichte von Maikammer-Alsterweiler beschäftigen.

Daher kennen wir keinen Vorstand, keine Rechnungsprüfer, keine Schatzmeister und keine Vorsitzenden…

Um allerdings die Koordination innerhalb des Clubs einfacher zu gestalten, gibt es bei uns einen Organisationskreis, der im Hintergrund die Fäden zieht und die einzelnen Mitglieder in ihren Aktionen unterstützt und Hilfestellung leistet.

Der Organisationskreis besteht aus Personen, die sich auch außerhalb der Clubtreffen untereinander verständigen und bei wichtigen Dingen Treffen einberufen. Bei den Clubtreffen werden dann die anderen Mitglieder des Clubs über die Koordinierungsgespräche informiert und mit einbezogen.

Die Teilnehmer am Organisationskreis gelten auch als offizielle Ansprechpartner nach außen und stellen sich hier kurz vor:

Gertrud (Traudel) Schäfer hat in Maikammer vor vielen Jahren den ersten Hobbyhandwerkermarkt zusammen mit Dagmar Seibel ins Leben gerufen. „Wir zeigen’s“ war jahrelang Anziehungspunkt für mehrere Tausend Besucher. Ihre Leidenschaft ist das Sammeln von antiker Wäsche und Kleidung. Besonders die Weißzeugnäherei hat es ihr angetan und sie schafft an ihrer Nähmaschine wahre Kunstwerke.

Beim „Hofhockermarkt“, den sie jedes Jahr zum Maifest organisiert, kann man ihre Werkstücke bewundern und auch erwerben.

Seit Jahren schon sammelt sie Emaillegeschirr mit Schwerpunkt Emaillegeschirr von Ullrich und ihre Sammlung zeigt einen wundervollen Querschnitt der Produktpalette der Fabrik. Ihr Interesse an dem Leben in früheren Zeiten macht aber auch vor anderen antiken Sammelgegenständen nicht halt und ihre historische Nähmaschinensammlung mit über hundert antiken Nähmaschinen kann sich sehen lassen!

Traudel organisiert und hat immer gute und ausgleichende Ratschläge parat, wenn die anderen nicht mehr weiterwissen.

Für den Festumzug im Jubiläumsjahr stellte sie eine Gruppe mit mehreren detailverliebten Handwagen mit dem Thema „Alte Handwerke“ zusammen.

Weiterhin kümmert sich Traudel Schäfer um die Sammlung von personenbezogenen Bildern und Sterbebildchen. Mehr darüber erfahren Sie hier

Matthias (Clemens Sigmund) Dreyer ist überzeugter Pfälzer und ein vielseitig interessierter Mensch. Beruflich kümmert er sich um den Städtebau und die Raumplanung. Zunächst war er in privaten Ingenieurbüros deutschlandweit unterwegs. Für die EU arbeitete er in Frankreich, Irland, Italien und Spanien. Später war er in der Bauhausstadt Dessau beschäftigt. Im Jahr 2001 kam Matthias nach Neustadt an der Weinstraße zur ehemaligen Bezirksregierung. Seit dieser Zeit konnte er seine freie Zeit mehr und mehr in Maikammer verbringen. Seit einigen Jahren ist seine Neigung für Sport und Musik etwas in den Hintergrund getreten. Das Thema „Alsterweiler“ hat dafür einen breiteren Raum eingenommen.

Matthias füttert und unterhält eine Webseite, die mehrere tausend Seiten umfasst. Seine Informationen schöpft er aus den Veröffentlichungen vieler anderer Heimatforscher. Zu ihnen zählen Johannes Leonhardt, Urban Ziegler, Alois Lamott und Gleichgesinnte aus dem Club Sellemols. 

Das alleine wäre aber keine Herausforderung. Es sind die neuen Erkenntnisse, die seine Seite so interessant machen. Besondere Beiträge werden auch in der einschlägigen Literatur veröffentlicht. „Es fordert mich immer wieder heraus, Neues aufzuspüren oder sicher Angenommenes zu hinterfragen.“ Sagt er von sich selbst.

Matthias ist Mitglied im Historischen Verein der Pfalz, bei der pfälzisch-rheinischen Familienkunde und in zahlreichen Online-Foren zur Familienforschung unterwegs. Dieses Netzwerk hilft bei mancher Frage weiter, die vor Ort nicht zu lösen ist. Gerade diese Foren waren bei seiner letzten großen Recherche zum Maikammerer Architekten Heinrich Koch äußerst hilfreich.

Matthias hat zahlreiche Verwandte in den USA. Deshalb hat er sich immer wieder mit den pfälzischen Ein- und Auswanderern beschäftigt. Zur Zeit arbeitet er an einer Zusammenstellung aller Auswanderer aus Maikammer und Alsterweiler. Er beschäftigt sich mit seinem Berufskollegen Heinrich Koch und arbeitet an den Einwohnerlisten des Bischof Mathias Ramung aus den Jahren 1469/70. Es handelt sich um das erste Einwohnerverzeichnis für das Hochstift Speyer und somit auch für Maikammer-Alsterweiler. Ein Verzeichnis aus dem Jahr 1495 (Liste zum Gemeinen Pfennig / Türkensteuer) hat Matthias für unseren Heimatort Maikammer-Alsterweiler bereits ausgewertet. 

Schauen Sie doch mal auf seiner Website vorbei:

www.alsterweiler.net

Markus Hener hat seit Kindheitstagen Interesse an der Geschichte seines Heimatdorfes. Mit 15 Jahren bekam er die Baupläne der Kredenburg in die Hände und hat sich seitdem dem Thema verschrieben. Was folgte, war eine Facharbeit zum Thema und anschließend im Jahr 1995 eine Buchveröffentlichung:

„Die Kredenburg im Wandel der Jahrhunderte“.

Für sein Werk erhielt er 1995 den Jugendförderpreis für Heimatforschung.

Im Club Sellemols (dessen Name übrigens seine Idee war) kümmert er sich um die Archivarbeit und das Digitalisieren von Dokumenten und historischen Fotografien, die später einer breiten Öffentlichkeit gezeigt werden sollen. Beim Entziffern von alten Dokumenten sind seine Kenntnisse weitreichend, da er sich als Mitglied im „Bund für Deutsche Schrift und Sprache“ (BfDS) ausgiebig der alten deutschen Handschrift widmet.

Seine Forschungsarbeit konzentriert sich momentan auf die Fabrik der Gebrüder Ullrich und die Obermühle (Weisbrodsmühle).

Als Vorstandsvorsitzender im Förderverein Heimatmuseum Sankt Martin ist Markus gut vernetzt mit anderen Geschichtsinteressierten und Ortshistorikern. Er sammelt mit Leidenschaft Emaillegeschirr der Firma Ullrich und anderes aus der Vergangenheit. Sein Interesse liegt außerdem bei fast vergessenen Handwerks- und Haushaltstechniken und der bäuerlichen Lebensweise vergangener Zeiten. So bewirtschaftet er mit seiner Frau Antje drei der letzten verbliebenen uralten Weinberge in Steillage bei Edenkoben.

Seine Tochter Susanne ist das jüngste Mitglied im Club Sellemols.

Heike Scholhölter lebt seit über 20 Jahren in Maikammer und stammt ursprünglich aus Heltersberg im Pfälzer Wald. Schon in der Schule war Geschichte eines ihrer Lieblingsfächer. Zur Ahnenforschung über ihre eigene Familie gesellte sich bald auch das Interesse an der Historie zu ihrem Wahlheimatort Maikammer und sie schloss sich 2015 dem Club Sellemols an. Alte Fotos und dazu ihre Geschichten zu bewahren ist ihr ein Anliegen, daher hilft sie Fotos für den Club zu digitalisieren und wie es „sellemols“ war aufzuschreiben oder in Interviews festzuhalten. Sie wirkt bei der Gestaltung der Homepage mit und ist dazu auch Ansprechpartner.

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