Grenzsteinwanderung I 2025 – Erfolgreich verlaufen
Der Club Sellemols (Historienfreunde Maikammer-Alsterweiler) und der Pfälzerwald-Verein Maikammer-Alsterweiler e.V. gingen am 19. Oktober 2025 zum sechsten Mal auf eine dieses Mal gut 8 Kilometer lange Tour zu den Grenzsteinen von Maikammer-Alsterweiler. 14 Personen nahmen die Wanderung auf sich. Matthias Dreyer erläuterte an den Grenzsteinen deren Aufbau, deren Kennzeichnung und die Wappen und Kürzel, die auf den Steinen zu finden sind.
Start – Ziel – Parkplatz im Argenbachtal
Es ging zunächst auf einem schmalen romantischen Pfad hinauf zum Schuhmacherstiefel. Erläutert wurde der Ritterstein Schuhmacherstiefel.
Erster „Halt“ war am Stein mit der laufenden Nummer 165 auf Maikammerer Seite. Matthias Dreyer erläuterte den Aufbau des Grenzsteines, die Zeichen und Zahlen. Eine lange Strecke talabwärts zielte die Gruppe auf das Pferdstrappental und den dort fließenden Hollerbach. Der Grenzstein mit der Nummer 107 markiert den am weiten westlich liegenden Grenzpunkt von Maikammer und Alsterweiler. „Das ist sehr romantisch hier“, verlautete es aus der Wandergruppe am Zusammenfluß von Hollerbach und einem im Grenzverlauf liegenden Seitengewässer.
Den Hollerbach ging es gut 1,5 Kilometer talaufwärts, an den Grenzen zur Ortsgemeinde Gommersheim und zur Stadt Edenkoben entlang, bis zum Stein 106. Dort war der Hollerbach erneut zu überqueren. Steil hinab und steil hinauf mit kurzen Erläuterungen zum Grenzstein. Auf der mehr als 1,5 Kilometer langen Grenzstrecke gilt das Gewässer, also der Hollerbach, als Grenzverlauf und wurde nicht weiter ausgesteint. Am Fahrweg angekommen gab es eine kleine Rast mit einer besten Riesling-Schorle eines edlen Spenders.
Steil aufwärts ging es bis zur Felsplatte mit der Nummer 89, einem erdverbundenen Felsen mit den Inschriften von Maikammer und Sankt Martin. Am Kathrinebrünnel vorbei (dessen Beschriftungsstein gekippt ist) ging es dann zurück zum Parkplatz im Argenbachtal. Zwischendrin ein kurzer Stopp am von Christian Boll und Matthias Dreyer ausgegrabenen und markierten Grenzstein Nr. 71, ebenfalls ein erdverbundener Felsen und zwar der mächtigste Grenzstein im gesamten Grenzverlauf, im Kleyental liegend.
Vielen Dank an alle Teilnehmer für den schönen Nachmittag!
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Club Sellemols und des Pfälzerwald-Vereins unter:
200 Jahre Grenzsteine – Club Sellemols (Historienfreunde Maikammer-Alsterweiler)
https://pwv-maikammer.de
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M. Dreyer, Club Sellemols (Historienfreunde Maikammer-Alsterweiler)
