Katholischer Frauenbund Gründung

Der Frauenbund wurde am 28. Februar 1926 unter dem damaligen Pfarrer Franz Eichenlaub gegründet. Toni Hauck wurde als erste Vorsitzende gewählt. Für sie war die Führung des Frauenbund Zweigvereins eine Lebensaufgabe, der sie sich 34 Jahre mit allen Kräften widmete. Der Frauenbund entwickelte Aktivitäten auf religiösem, kulturellem und hauswirtschaftlichem Gebiet. Viele Leistungen erfolgten im sozialen Bereich und in der Hilfe für Missionen. 1926 meldet das Protokoll unter anderem: Weihnachtsbescherung für bedürftige alte Leute und Schulkinder, Beschaffung von Kleidern für bedürftige Kommunionkinder und Erstlingswäsche für Minderbemittelte. 1930 traten 125 Mitglieder dem Priesterhilfsverband bei. Nach dem Tod von Prälat Eichenlaub 1949 übernahm Pfarrer Johannes Huber das Amt des Beirats. Nachfolgerin der Vorsitzenden Toni Hauck, die ihr Amt 1960 niederlegte und 1964 starb, wurde Juliane Schmid. Das Amt der zweiten Vorsitzenden und der Vorsitzenden der Hausfrauenvereinigung übernahm Margarete Keßler. Weiterhin wurden Arbeitskreise gebildet, Gruppenabende durchgeführt, Kurse in häuslicher Krankenpflege abgehalten und eine Spielschar gegründet. 1966 erfolgte die Einführung von Pfarrer Werner Seither. Das 40jährige Gründungsfest erhielt durch die Nachprimizfeier des argentinischen Paters Silverio Klaus, der vom Frauenbund durch eine Studienbeihilfe unterstützt wurde, eine besondere Note. 21 Gründungsmitglieder wurden mit Ehrennadeln ausgezeichnet. 1969 wurde auf Anregung von Pfarrer Seither im Pfarrheim eine Altentagesstätte eingerichtet. Außerdem wurden Missionsstationen unterstützt. Der Frauenbund übernahm 1962 die Patenschaft der Station Akwatia/Ghana, wo Rosel Schädler als Schwester Lucaris wirkt. 1972 übernahm Klara Blumeyer das Amt der bisherigen Vorsitzenden; Irmgard Ludwig wurde Vorsitzende der Hausfrauenvereinigung.
Gruppenfoto: Ca. 1968, der Frauenbund mit Pfarrer Werner Seither vor der katholischen Kirche St. Kosmas und Damian. Erste Reihe stehend, 3.v.r.: Juliane Schmid (Vorsitzende ab 1960.).
Zeitungsberichte von der 50-Jahr-Feier im Jahre 1976:


Die Rheinpfalz. Vom 25.3. und 1.4.1976.

